Garten Anbau planen – Fruchtfolge

4. Januar 2011 – 21:16

Ich habe mir einen Garten Katalog bestelltum mich langsam mit der Gartenplanung für nächstes Jahr auseinander zu setzen. Es hat schon was diese Kataloge in denen Berge von tollen Pflanzen vorgestellt werden die sich aus meiner Sicht, wunderbar in meinem Garten machen würden. Aber da Platz und Zeit beschränkt ist, muss man sich auf das wichtigste konzentrieren.

Hier kommt ein Thema ins Spiel das in der Geschichte der Landwirtschaft oder im Gartenbau immer eine große Rolle gespielt hat (Insbesondere bevor die Landwirtschaft dazu über gegangen ist mit Hilfe von Dünger die Natur aus zu tricksen): Die Fruchtfolge im Garten.
Um dem Boden nicht einseitig Nährstoffe zu entziehen und Krankheiten bzw. Schädlingen das Ausbreiten so schwer als möglich zu machen, sollte man einen Fruchtwechsel im Garten betreiben. Bei der Planung von Fruchtfolgen solle man sich nach den Nährstoffansprüchen der Pflanzen richten.
Üblicher weise werde die Pflanzen in drei Gruppen eingeteilt:

  1. Starkzehrer: Zu dieser Gruppe gehören die Kohl- und Kürbisarten wie Gurken und Zucchini aber auch Tomaten.
  2. Mittelzehrer: Hierzu gehören Wurzelgemüse wie Karotten, Schwarzwurzel, Radisschen, Pastinaken oder Zwiebeln aber auch Salat der verschiedensten Ausführungen.
  3. Schwachzehrer: Zu dieser letzten Gruppe zählen die Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen sowie die meisten Gartenkräuter.

Daraus resultiert die klassische Fruchtfolge von Stark- zu Schwachzehrer. Am Besten ist es noch ein viertes Jahr hinzuzufügen, in dem die Parzelle einfach nicht bebaut oder sogar mit Gründünger bepflanzt wird. Aus diesem Grund ist es perfekt wenn man seinen bebaubaren Gartenanteil in vier Parzellen unterteilt, um auf einfach Weise eine Fruchtfolge umzusetzen.

Übrigens: Wenn überhaupt, so werden nur Felder mit Starkzehrern gedüngt, Mittelzehrer erhalten nur ein bisschen Kompost.

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